im Schuljahr 2018 - 2019

Folgende Berichte sind veröffentlicht:

Ein besonderes Geschenk für die Mühlbach-Schule

01. März 2019

Schulbibeln für den Religionsunterricht

Mit einem besonderen Geschenk für die Jungen und Mädchen der Mühlbach-Schule in Miehlen kam die Leiterin des Religionspädagogischen  Amtes der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Frau Nadine Hofmann – Driesch, kürzlich nach Miehlen.

Dabei erfreute sie mit einem Klassensatz Grundschulbibeln die Schulgemeinschaft besonders.

Diese konnten Schulleiterin, Susanne Heck-Hofmann und Fachleiterin ev. Religion, Regina Bunzel, entgegennehmen. Diese Bibel ist für Grundschulkinder besonders geeignet, erzählt biblisches Wissen in einer kindgerechten Sprache und liefert darüber hinaus aufbaufähiges Wissen im Fach Religion mit vielen Querverweisen.

Die als Dauerleihgabe überreichten Bibeln sind ein besonderes Geschenk für die Schule.

Da an der Mühlbach-Schule jeweils 4 Parallelklassen gleichzeitig Unterricht im Fach Religion haben, reichten die bisher vorhandenen Bibeln nur für einen Teil der Kinder. Durch den neuen Klassensatz wurde dieser Engpass nun deutlich entschärft.

Bundesjugenspiele Schwimmen im 3. Schuljahr

18. Februar 2019

Bundesjugendspiele im Wasser

74 Schüler und Schülerinnen der Mühlbach-Schule gingen am 13.02.19 bei den jährlich stattfindenden Bundesjugendspielen der dritten Klassen baden. Dies allerdings im positiven Sinne des Wortes. 40 von ihnen errangen eine Sieger- und 6 eine Ehrenurkunde. 17 Kindern konnten wegen kurzfristiger Erkältungskrankheiten oder Ähnlichem leider nicht an den Start gehen.

Wie jedes Jahr waren die Disziplinen Streckentauchen, 25m Freistil in Bauchlage und 25m Rückenschwimmen zu bewältigen. Daran schlossen sich die Staffelwettkämpfe im 10x16m Sprint und im Balltransport (4. Minuten Ausdauerschwimmen) an. Nichts für schwache Nerven oder empfindliche Ohren. Um Anfeuerungsrufe brauchte niemand zu bitten und begeisterter Jubel stellte sich von ganz alleine ein.

Der Medaillenspiegel zeigte folgendes Bild: Für die Klasse 3a gab es 7 Siegerurkunden, für die 3b 7 Siegerurkunden und 4 Ehrenurkunden (Felix Rasel, Leevi Singhof, Solveig Crawford, Tessa Hofmann), für die 3c 14 Siegerurkunden und eine Ehrenurkunde (André Birnbaum) und für die 3d zwölf Siegerurkunden und eine Ehrenurkunde (Arianna Gerhartz).

Auf Platz eins bei der Pendelstaffel landete die 3 c gefolgt von der 3b und der 3d. In der Transportstaffel konnte sich das Team der 3d vor der 3c und der 3a durchsetzen.

Die Tagesschnellsten in Bauchlage waren Felix Rasel (26 Sek.) gefolgt von Finja Friedrich (27 Sek.) sowie Max Hergenhahn und Noah Lanouar (beide 29,2 Sek.). Am weitesten tauchten Solveig Crawford (22m), Leonie Wagner und Lennard Grünwald (20m), Anton Klimke (19m), Alina Stein und Emilia Albert (18m).

Grundschüler laufen für Kinder im Rollstuhl

Herbst 2018


Über 4000 Euro für Therapieeinheiten auf vier Hufen


„Machen wir das nächstes Jahr wieder?“, war die erste Frage der Kinder, nachdem sie in der Vorweihnachtszeit des vergangenen Jahres erfolgreich ihr Spielzeug für den guten Zweck verkauft hatten.
„Auf jeden Fall soll es in diesem Jahr auch wieder ein  soziales Projekt geben“,  waren sich Eltern, Kinder und die Lehrerinnen der Klassen 3a und 3b der Mühlbach-Schule in Miehlen einig. 
Die Wahl fiel auf „die Pferdeinsel“ in Reichenberg, Herzensprojekt von Inhaberin Kim Michel. Ihr gemeinnütziger Verein Aktion Pegasus e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Maßnahmen des heilpädagogischen Begleitens mit dem Pferd (HPB), die derzeit noch nicht durch öffentliche Mittel bezuschusst werden, für bedürftige Kinder zu finanzieren und ist somit stetig auf Förderer angewiesen (www.aktion-pegasus.de).
Sorgfältig wurde an der Umsetzung einer Spendenaktion gefeilt und da im 3. Schuljahr ohnehin das 30-Minuten Laufabzeichen auf dem Stundenplan steht, war die Idee eines Sponsorenlaufes geboren.
Schnell stand nach Absprache mit Frau Michel auch ein konkretes Motto fest:
„Ich laufe für dich!“
„Wir laufen für Kinder, die selbst nicht laufen können“, erklärten die Schüler eifrig ihren Sponsoren.
„Die bekommen dann die Möglichkeit, sich auf dem Rücken der Therapiepferde mal ganz anders als im Rollstuhl fortzubewegen und ganz neue Erfahrungen zu machen. Leider müssen die Eltern diese Therapie selbst bezahlen, und viele können sich das nicht leisten. Das Futter, die Unterbringung und die Ausbildung von den Pferden ist nämlich teuer“, wissen die Drittklässler, und werben eifrig für ihr Projekt.
Für jede im Rahmen des  30-Minuten Laufabzeichens  gelaufene Minute sollte der gefundene Sponsor einen selbst gewählten Betrag spenden. So wurde die Summe für die Sponsoren kalkulierbar und die Kinder hatten ein klares Ziel vor Augen. „Die halbe Stunde schaff ich doch mit links!“
Mit dieser Motivation ging es bei strahlender Herbstsonne auf den Schulsportplatz. So ganz mit links war dann doch für Manche hoch gepokert, aber mit der Unterstützung von den Zuschauern und ihren Lehrerinnen Frau Mosel und Frau Hartmann konnten alle Läufer/innen große Erfolge feiern, und in den Herbstferien stolz ihre Sponsorenbeträge einsammeln.
Im Rahmen eines gemütlichen Nachmittages kamen dann die Kinder mit ihren Eltern, Geschwistern, Freunden oder Großeltern in der Schule zusammen, um gemeinsam das „Laufgeld“ zu zählen.
Die Jubelrufe in Hunderterschritten waren bis nach draußen zu hören, und nach Verkündigung der Endsumme waren alle völlig aus dem Häuschen.
Unglaubliche 4086,20 Euro waren zusammengekommen. Das entspricht 72 Therapieeinheiten auf dem Pferd für bedürftige Kinder.
Schulleiterin Frau Heck-Hofmann dankte allen Beteiligten und den Sponsoren für die erfolgreiche Aktion und beglückwünschte die Kinder zu ihrer Leistung und ihrem sozialen Engagement.
Einige der fleißigen Läufer konnten dann den beachtlichen Scheck an die strahlende Kim Michel übergeben, die beide Klassen zu sich auf die Pferdeinsel eingeladen hatte.
„Das ist der absolute Knaller! Nie hätte ich mit solch einer Summe gerechnet. Ich denke schon voller Vorfreude an die Kids, für die ihr dieses gigantische Projekt gestartet habt“, bedankte sie sich begeistert und dann durften die Schüler auf der Pferdeinsel selbst ausprobieren, wie es sich anfühlt, wenn ganz selbstverständliche Tätigkeiten ihres Alltags plötzlich schwer fallen. Kim Michel und ihr Team hatten mehrere Stationen vorbereitet, um die Kinder einfühlsam ans Thema körperliche und geistige Beeinträchtigung heranzuführen. Das Sanitätshaus Prinz aus Mayen war extra mit vier Rollstühlen angereist, die für die Bewältigung eines Outdoor-Parcours zur Verfügung gestellt wurden. „Cool, aber gar nicht so leicht“, waren sich die Kinder einig. „Morgen hab ich bestimmt Muskelkater“, bemerkte ein Junge und rieb sich die Schultern.
Beim Malen über einen Spiegel gab es einige Hindernisse, weil „das Gehirn total verwirrt ist….!“
Lachende Gesichter und fröhliches Gekicher gab es auf dem Reitplatz, wo die beiden Therapiepferde Gina und Willi sich seelenruhig von vielen kleinen Händen betasten und mit bunten Pinseln bemalen ließen. Das Laufen mit verbundenen Augen an einem Seil entlang über den Spielplatz ließ eindrucksvoll erahnen, wie es sich anfühlen muss, wenn man blind ist. „Nicht schön, wenn man plötzlich einen Baum vor dem Gesicht hat“,  stellte die Gruppe fest.
Mut und Vertrauen musste man haben, wenn man sich von einem Mitschüler mit dem Lift vom Rollstuhl aufs Pferd heben ließ. Da waren viele aufmerksame Augen und Hände nötig.
Nach einem sonnigen und ereignisreichen Tag kamen alle anwesenden Kinder noch für ein Erinnerungsfoto zusammen.
Nicht nur die Kinder, die jetzt Therapiestunden mit den Pferden bekommen können, auch die Kinder, die sich dafür ins Zeug gelegt, und dadurch vielleicht eine Erfahrung fürs Leben gemacht haben, sind hier die Gewinner.
Ein schönes Beispiel dafür, dass sich Glück verdoppelt, wenn man es teilt.
„Machen wir das nächstes Jahr wieder…“?

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